Nach Nein zu No-Billag - Was nun? | natalie-rickli.ch
Natalie RickliNationalrätin

Nach Nein zu No-Billag - Was nun?

Dienstag, 6. März 2018
 
Monatelang ist über Gebühren, über Service Public, über die SRG diskutiert worden. Jetzt hat das Stimmvolk deutlich Nein zur No-Billag-Initiative gesagt. Was heisst dieser Entscheid für die SRG, für die privaten Medien, aber auch für die Konsumentinnen und Konsumenten?
 
SRG-Generaldirektor Gilles Marchand hat bereits am Abstimmungssonntag Reformen angekündigt. Ein Effizienz- und Sparprogramm im Umfang von 100 Millionen Franken. Wie wirken sich dies auf das Programm aus? Und was sagen die SRG-Kritiker dazu? Politiker von links bis rechts haben bereits neue Vorschläge und Forderungen, wo die SRG sparen und sich einschränken soll. Und auch die privaten Medienanbieter verlangen von der SRG noch mehr Zugeständnisse. Zudem wird schon bald ein neues Mediengesetz präsentiert. Es sind also auch nach dem Volksentscheid zu «No Billag» noch viele Fragen offen.
 
Unter der Leitung von Franz Fischlin diskutieren im «Medienclub»:
 
Natalie Rickli, Nationalrätin SVP/ZH
Peter Wanner, Verleger AZ-Medien und Vizepräsident Verband Schweizer Medien
Martin Candinas, Nationalrat CVP/GR
Otfried Jarren, Medienwissenschafter, Präsident der eidgenössischen Medienkommission (EMEK)
 
Im Interview: Gilles Marchand, Generaldirektor SRG SSR
 
Positionen:
Natalie Rickli: «Dank der No-Billag-Initiative hatten wir eine breite Mediendiskussion; diese soll im Parlament nun weitergeführt werden. Die Gegner von No Billag haben viel versprochen, wir werden sie nun beim Wort nehmen. Den Worten müssen nun Taten folgen. Die SRG-Spitze hat die Kritik offenbar ernst genommen und gestern einen Schritt in die richtige Richtung kommuniziert.»
 
Peter Wanner: «Es braucht jetzt einen echten Wettbewerb zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Anbietern.»
 
Martin Candinas: «Die Schweiz braucht auch in Zukunft eine qualitativ hochstehende und ausgewogene Berichterstattung in allen vier Landessprachen. In unserem vielfältigen und föderalistischen Land braucht es auch Eigenproduktionen in der Unterhaltung, die unsere Schweiz umfassend abbilden. Damit diese Leistungen langfristig gesichert sind, brauchen wir eine starke SRG und starke private regionale Radio- und Fernsehstationen.»
 
Otfried Jarren: «Die demokratische, offene Gesellschaft ist auf unabhängige Medien wie professionellen Journalismus angewiesen.»
 
 

› zur Newsübersicht
› zur Portalseite

Aktuell

Donnerstag, 14. Juni 2018

Postulat: Massnahmen gegen Mädchenbeschneidungen

› mehr
Donnerstag, 14. Juni 2018

Postulat: Reform der "lebenslangen" Freiheitsstrafe für besonders schwere Straftaten

› mehr
Donnerstag, 14. Juni 2018

Votum im Nationalrat zum Aktienrecht: Einführung einer Frauenquote

› mehr

Natalie Rickli auf Facebook